Kegelclub Goldene Ananas
Wir schreiben das Jahr 2013. Am Abend des 17. Aprils sitzen die heutigen Kegelbrüder Marcel Beckmann und Johannes Schick zusammen und tauschen Stress und Alltagsfrust gegen das ein oder andere Kölsch in der Kellerbar unweit des Heider Sportplatzes.  Jener Sportplatz, wo sie vor Jahren noch trainierten, spielten und jubelten. Heute ist an all das nicht mehr zu denken. Zu oft wurden die Knochen gebrochen, Knie verrenkt und die Bänder gerissen. Was also tun, wenn König Fussball das Leben nicht mehr richten kann? Ein neuer Sport muss her. Ein Sport der mit dem Trinken noch besser verbunden werden kann, als der Fussball. Und vor allem ein Sport, bei dem Knochen, Knie und Bänder verschont bleiben. Sucht man mit diesen Kriterien, ist das Kegeln das naheliegendste Ergebnis. Mit der erst kürzlich wiedereröffneten Gaststätte „zur Eule“ ist das potenzielle Vereinslokal schnell gefunden. Nun gilt es Mitglieder zu generieren. Für die beiden Hobby-Invaliden Marcel und Jojo kein Problem. Ein Blick in die Favoritenliste ihrer Smartphones reicht, schon sind Dauerverletzte, beschränkte Kreisligakicker und begabte Trinksportler gefunden. Das Gerüst steht also. In den Folgewochen werden alle weiteren organisatorischen Dinge geregelt. Wappen, Shirts und Satzung erweitern schließlich das Gerüst und machen aus einer Idee den Kegelclub Goldene Ananas.
Update 21.08.2016